Tourist
Da lag sie nun in der Oktobersonne
Herumflanieren: Die reinste Wonne!
Die alte Stadt ein Traum, ein Gedicht
Mitten im Herbst im milden Sonnenlicht
Ich war schon mal hier, fragt sich nur wann
Ein Tourist der will und doch nicht bleiben kann
Naiv mein Glaube, naiv meine Sicht
Mitten im Herbst im milden Sonnenlicht
Ich mag das Wort, sie sagen: "Ragazza"
Man hört es rufen quer über die Piazza
Sprachlos und stumm, und dann mein Problem:
Ein Antlitz vor mir, betörend schön
Schwarzes Haar, die Hand am Telefon
Ein kurzer Moment, schon ist sie auf und davon
Wer sie wohl ist, und wie sie wohl lebt?
Wohin sie jetzt geht, und was sie bewegt?
Die Zeit, sie fliesst. Ein Strom, ein Ozean?
Es reisst uns mit, wir kommen nicht dagegen an
Minuten rasen wie Sekunden, der Tag fast wie ein Jahr
Ich bin verloren in diesen Stunden, ganz weit weg, unerreichbar
Herumflanieren: Die reinste Wonne!
Die alte Stadt ein Traum, ein Gedicht
Mitten im Herbst im milden Sonnenlicht
Ich war schon mal hier, fragt sich nur wann
Ein Tourist der will und doch nicht bleiben kann
Naiv mein Glaube, naiv meine Sicht
Mitten im Herbst im milden Sonnenlicht
Ich mag das Wort, sie sagen: "Ragazza"
Man hört es rufen quer über die Piazza
Sprachlos und stumm, und dann mein Problem:
Ein Antlitz vor mir, betörend schön
Schwarzes Haar, die Hand am Telefon
Ein kurzer Moment, schon ist sie auf und davon
Wer sie wohl ist, und wie sie wohl lebt?
Wohin sie jetzt geht, und was sie bewegt?
Die Zeit, sie fliesst. Ein Strom, ein Ozean?
Es reisst uns mit, wir kommen nicht dagegen an
Minuten rasen wie Sekunden, der Tag fast wie ein Jahr
Ich bin verloren in diesen Stunden, ganz weit weg, unerreichbar