Manchmal kommt man zu einem
neuen Lebensstil wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Nachwuchs.
Man findet sich zum Beispiel plötzlich - erstmal eigentlich nur
um ihnen einen Gefallen zu tun und der familiären Beziehungen
wegen - mit seinen Eltern auf dem Donauradweg wieder, hat einen etwas
klapprigen und angerosteten Stahlesel unter und eine Woche Ferien
vor sich und Lunte gerochen und ehe man sich's versieht, will man
gar nicht mehr runter vom Rad. So geschehen anno 1994 auf meiner allerersten
Radreise. Die Konsequenz aus diesen paar Tagen? Andere Reisekonzepte
interessieren mich seitdem nur mehr peripher und das Fahrrad als solches
ist ein wichtiger Bestandteil meines Daseins geworden. Seit bald zwei
Jahrzehnten bereise ich nun Deutschland, Frankreich, Österreich
und die Schweiz mit der eigenen Muskelkraft und hier gibt's für
Interessierte die Reiseberichte (Reisen ohne Fahrrad - die sich hin
und wieder durchaus auch dazwischen schleichen, man kennt ja die berühmte
Ausnahme von der Regel - sind mit einem " * " versehen)
zu lesen:
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